fetalis® – für mehr Sicherheit

Für werdende Eltern ist die Schwangerschaft eine Zeit voller Vorfreude – aber auch voller Sorge um die Gesundheit des Kindes: „Ist mein Kind gesund? Geht es ihm gut?“ Das sind Fragen, die alle Eltern beschäftigen, und zwar nicht erst nach der Geburt. Die Schwangerschaftsvorsorge bietet werdenden Eltern Gewissheit darüber, wie sich ihr Kind entwickelt. Das Angebot an pränataler (= vorgeburtlicher) Diagnostik ist in den letzten Jahren immer größer geworden und es trägt dazu bei, Eltern Ängste zu nehmen. Zusätzlich zum Ersttrimester-Screening und den drei vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen gibt es die Option, sich über genetische Störungen beim Fetus beraten und diese überprüfen zu lassen. Dieses Angebot wird Frauen empfohlen, wenn aufgrund anderer Testergebnisse ein erhöhtes Risiko für eine chromosomale Störung beim Fetus vorliegt. Neben invasiven Verfahren gibt es mittlerweile auch nicht-invasive Pränatal-Tests (NIPT) wie fetalis®, die für Mutter und Kind ungefährlich sind.

Die Vorteile auf einen Blick: 

fetalis® ist für das ungeborene Kind unschädlich,

weil es ein nicht-invasiver Pränataltest (NIPT) ist. Zur Durchführung des Tests muss die behandelnde Frauenärztin bzw. der behandelnde Frauenarzt der Schwangeren nach einer Ultraschalluntersuchung nur 10 ml Blut abnehmen. In diesem Blut befindet sich auch DNA der Plazenta des Kindes, die in den Blutkreislauf der Mutter gelangt ist. Diese Methode ist im Gegensatz zu invasiven Methoden, wie der Fruchtwasseruntersuchung, für Mutter und Kind ungefährlich.

Der Test kann ab der Schwangerschaftswoche 10 + 0 eingesetzt werden.

Wenn werdende Eltern das Geschlecht ihres Kindes wissen möchten, ist dies nach dem Gendiagnostikgesetz ab der Schwangerschaftswoche 14 + 0 möglich.

fetalis® untersucht die vier häufigsten zahlenmäßigen Chromosomenstörungen, die bei neugeborenen Kindern auftreten können:

die Trisomien 21, 18 und 13 sowie Monosomie X 

Der Test bietet eine sehr hohe Genauigkeit.

Die Erkennungsrate für die Trisomie 21 beträgt bis zu 99%, die für die Trisomien 18 und 13 und für die Monosomie X über 90%. 

Gewissheit innerhalb kürzester Zeit.

Um die unangenehme Wartezeit der werdenden Eltern so kurz wie möglich zu halten, wird fetalis® innerhalb von ca. 7 Werktagen im amedes-Labor Hannover untersucht. Dort gewährleisten erfahrene Humangenetiker eine individuelle Befundung.

Sicherheit der sensiblen persönlichen Daten.

Blutproben werden mit fetalis® ausschließlich in Deutschland untersucht. Die sensiblen Daten über das ungeborene Kind werden dadurch von den deutschen Datenschutzrichtlinien geschützt.


Wir haben das Konzept von fetalis® entwickelt, weil wir wissen, wie wichtig es für Sie ist, über Aspekte der Gesundheit Ihres Babys Bescheid zu wissen. Unser Test untersucht die vier häufigsten zahlenmäßigen Chromosomenstörungen von Neugeborenen – ohne Sie oder Ihr Kind zu gefährden.

Prof. Dr. Bernd Eiben

10 Antworten zu nicht-invasiven Pränataltests (NIPT)

1
Was ist ein NIPT?

Ein NIPT ist ein Test, bei dem eine kleine Menge Blut der werdenden Mutter auf mögliche Chromosomenstörungen des ungeborenen Kindes untersucht wird.

Diese Methode ist sowohl für den Fetus als auch die Mutter ungefährlich. Die kindlich-plazentare DNA, die aus der kindlichen Plazenta ins Blut der Mutter kommt, wird im Labor auf die am häufigsten vorkommenden Abweichungen in der Chromosomenzahl analysiert, nämlich auf die Trisomien 21, 18 und 13 sowie auf die Monosomie X. Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das ungeborene Kind eine dieser Chromosomenstörungen hat.

2
Wann wird ein NIPT empfohlen?

Ein NIPT wird besonders empfohlen, wenn das Risiko einer Chromosomenstörung beim Fetus erhöht ist. Dies ist der Fall, wenn

  • die Schwangere älter als 35 Jahre ist,
  • es eine genetische Vorbelastung in der engeren Verwandtschaft gibt,
  • in einer vorherigen Schwangerschaft eine zahlenmäßige Chromosomenstörung vorlag,
  • im Ultraschall eine erhöhte Nackentransparenz beim Fötus sichtbar war,
  • das Screening im ersten oder zweiten Trimester auffällige biochemische Werte ergeben hat,
  • eine Schwangere sehr besorgt ist.
3
Ab welcher SSW kann ich den NIPT frühestens durchführen lassen?

Sie können ab der 10. Schwangerschaftswoche einen NIPT machen. Ab der 14. Schwangerschaftswoche können Sie im Rahmen eines NIPTs auch das Geschlecht Ihres Kindes erfahren.

4
Kann ich auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft einen NIPT machen?

Ja, fetalis® kann bei Zwillingsschwangerschaften durchgeführt werden. Die Entdeckungsraten sind allerdings etwas niedriger. Bei einer Drillingsschwangerschaft oder einem Vanishing twin (abgestorbenen Zwilling) sind NIPTs nicht geeignet.

5
Wie zuverlässig ist ein NIPT?

Es gibt verschiedene Testverfahren, die sich je nach Verfahren in der Genauigkeit unterscheiden. fetalis® nutzt eine Methodik, die sehr zuverlässige Ergebnisse liefert, und das auch, wenn der Anteil fetaler DNA im Blut der Mutter nur sehr gering ist. Die Nachweisraten – auch Detektionsraten genannt – für die Trisomie 21 liegt bei bis zu 99% und die für die Trisomien 18 und 13 und für die Monosomie X bei über 90%. Nicht nur die Nachweisraten sind hoch, sondern auch die Richtigkeit der Ergebnisse: Die Falsch-Positiv-Rate, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ergebnis fälschlicherweise als auffällig beschrieben wird, ist sehr gering.

6
Kann ich durch den NIPT auf invasive Methoden verzichten?

fetalis® gibt Aufschluss darüber, ob ein niedriges oder ein hohes Risiko für eine Chromosomenstörung beim ungeborenen Kind vorliegt. Ein niedriges Risiko bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21 bis zu 99%, einer Trisomie 18 und 13 sowie der Monosomie X bis über 90% ausgeschlossen werden kann. Wenn ein hohes Risiko besteht, muss dies nicht zwangsläufig heißen, dass Ihr Kind eine solche Chromosomenstörung hat. Um Gewissheit darüber zu bekommen, können invasive Folgetests wie eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese), eine Mutterkuchenpunktion (Chorionzottenbiopsie) oder eine Nabelschnurpunktion (Chordozentese) nötig sein.

7
Was tue ich, wenn ein hohes Risiko festgestellt wurde?

Wenn ein hohes Risiko für eine Chromosomenstörung bei Ihrem Baby festgestellt wurde, wird Ihr Frauenarzt mit Ihnen besprechen, welche Folgetests für den abschließenden Befund nötig sind. Ihr Frauenarzt wird außerdem mit Ihnen besprechen, wie sich die festgestellte Chromosomenstörung auf das Leben Ihres Kindes auswirken könnte. Durch eine frühzeitige Behandlung kann ggf. die Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst und seine Lebensqualität verbessert werden.

Wenn Sie es wünschen, kann Ihr Frauenarzt Sie zu einer Beratungsstelle, Selbsthilfegruppe oder zu einem Behindertenverband vermitteln.

8
Wird der NIPT von meiner Krankenkasse übernommen?

Ein NIPT ist eine Individuelle Gesundheitssleistung (IGeL), die noch nicht zum Regelangebot der Krankenkassen gehört. Das heißt, der Test muss von Ihnen selbst gezahlt werden. Sie können allerdings eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragen. Das ist möglich, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, der die Durchführung eines NIPTs empfohlen wird. Ihr behandelnder Frauenarzt muss dafür eine medizinische Stellungnahme abgeben, die Sie zusammen mit einer Kosteninformation bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Musterantrag auf Kostenübernahme

9
Wo wird der NIPT durchgeführt?

Die Blutentnahme (1 mal 10 ml) für den NIPT findet bei Ihrem Frauenarzt statt. Anschließend wird die Blutprobe im amedes-Labor in Hannover analysiert, damit Sie möglichst schnell ein Ergebnis erhalten. Erfahrene Humangenetiker (Ärzte) erstellen eine individuelle Befundung, die dann an Ihren Frauenarzt geschickt wird. Zwischen der Blutentnahme und dem Befund liegen in der Regel sieben Werktage.

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Was mache ich, wenn mein Frauenarzt fetalis® nicht vorrätig hat?

Wenn Sie sich für fetalis® entschieden haben, können Sie hier einfach unser Bestellformular ausdrucken und es zu Ihrem nächsten Frauenarztbesuch mitnehmen.